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Was sind Implantate?


Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus hochreinem Titan oder Zirkoniumdioxid. Der Werkstoff Zirkoniumdioxid wird bei Keramik-Implantaten verwendet.  Beide Materialien werden wie körpereigenes Gewebe angenommen und zeichnen sich durch eine optimale Biokompatibilität und ausgezeichnete Gewebeverträglichkeit aus. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Seit über 40 Jahren liegen fundierte, weltweite Erkenntnisse und Erfahrungen mit Zahnimplantaten aus Titan in der Zahnheilkunde vor.

Implantate übernehmen die Aufgaben von Zahnwurzeln. Diese werden in den Kieferknochen eingesetzt (implantiert) und leiten nach der Einheilung die Kaukräfte ähnlich wie beim natürlichen Zahn in den Kieferknochen.

Implantate werden meist ambulant, unter lokaler Betäubung oder Sedierung (Dämmerschlaf) in den Ober- oder Unterkiefer gesetzt. Auf Wunsch kann der Eingriff auch unter Vollnarkose erfolgen.

Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt und verwächst bei der mehrmonatigen Einheilung fest mit dem Knochen. Dieser Prozess wird Osseointegration genannt. Nach der Einheilung bildet das Implantat ein sicheres Fundament für den zu tragenden Zahnersatz - Kronen, Brücken oder Prothesen. Ist das Knochengewebe fest mit dem Implantat verwachsen, wird auf dieser stabilen Basis der Zahnersatz befestigt.

Material, Oberfläche, Länge und Durchmesser eines Implantates variieren je nach geplantem Einsatz und der klinischen Situation des Patienten. Die Längen und Durchmesser der Implantate werden entsprechend des Knochenvolumens und der Knochenqualität ausgewählt. Nur eine 3-dimensionale Diagnostik liefert exakte Informationen zum Knochenangebot und wichtigen anatomischen Strukturen und unterstützt bei der Auswahl des geeigneten Implantat-Designs. Mit dem Gewinde des Implantates wird nach dem Einbringen des Zahnimplantates eine mechanische Stabilität, die Primärstabilität erreicht. Diese ist Voraussetzung für die Einheilung des Implantates.